Information & Facts

Informationen zum weltfriedensdenkmal am Wagram

Die Menschen

Die Menschen

Der buddhistische Mönch und Gelehrte Bop Jon Sunim Tenzin Tharchin stammt aus Korea und hat bereits in Ungarn einen Friedensstupa gebaut. Mit viel Liebe und Hinhabe widmet er sich der neuen Aufgabe, auch in Österreich einen Stupa zu erbauen.

Auch viele freiwillige Helfer und Unterstützer haben sich der Unternehmung angeschlossen. Dadurch ist der rasche Bau des wunderbaren Friedensstupa garantiert.

Der Dalai Lama hat den Plan für den Bau des Stupas in der Nähe von Grafenwörth unterschrieben und gesegnet und Sunim fünf Reliquien von Buddha Shakyamuni für den Bau des Stupas übergeben.

Die Besucher

Alle Menschen, egal welcher religiöser Zugehörigkeit, sind eingeladen, im Stupa Ruhe und Besinnung und Zeit zur Reflexion zu finden. Hier kann man Sorgen abladen und Kraft tanken. Ein besonderer Wert wird auf die Erfahrung der Stille gelegt. Auch der wundervolle Garten rund um den Stupa bietet die Möglichkeit zur Meditation und zur inneren Einkehr.

Das Bauwerk

Das Bauwerk

Der Friedensstupa am Wagram hat die typische Form eines Stupas. Es handelt sich um einen turmartigen Zentralbau mit drei Etagen.

Derartige Bauwerke sind in Asien sehr weit verbreitet. Sie sind beispielsweise mit unseren Andachtskapellen vergleichbar. Im Unterschied zu diesen ist bei einem Stupa der Außenraum wesentlich: die drei Ebenen werden, traditionsgemäß jede Ebene im Uhrzeigersinn, nacheinander von unten nach oben in einer stillen Gehmeditation umrundet.

Es ist eine ganz besondere Ehre, Anteil am Bau eines Stupas zu haben.

Buddhismus in Österreich

Der Buddhismus geht auf Siddhartha Gautama zurück, der vor etwa 2500 Jahren in Lumbini, im heutigen Nepal, geboren wurde. Der Buddhismus in Österreich hat eine mehr als 120 jährige Geschichte und ist in Österreich seit 1983 eine staatlich anerkannte Religion. Das Verhältnis zwischen Christen und Buddhisten ist äußerst gut. Aber auch mit allen anderen, in Österreich anerkannten und oder beheimateten Religionen, bestehen ausgezeichnete Beziehungen und es gibt eine gute und ständige Dialogkultur.

In der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft (ÖBR) vereinen sich Orden, Dharmagruppen und buddhistische Institute wie auch das Stupa-Institut. Sie ist das Dach aller buddhistischen Traditionen und die offizielle Stimme des Buddhismus in Österreich.

In den letzten Jahren wurden an vielen Orten weltweit, auch in Österreich, kleinere Stupas mit einer Höhe von bis zu ca. 30m errichtet, z.B. in Graz und Wien.

In Österreich gehören etwa 30 000 Menschen dem buddhistischen Glauben an. Weitaus mehr Menschen wenden sich dem Buddhismus zu, um den richtigen Weg für sich zu finden. Der Weg des Buddha ist vor allem auch ein Weg zur Entwicklung des einzelnen Menschen.

Er soll den Einzelnen zu Einsicht und Erkenntnis führen. Über die Entwicklung der einzelnen Menschen kann auch eine Entwicklung der Gesellschaft stattfinden. Der Buddhismus betrachtet sich nicht als die einzig wahre Lehre, sondern sieht sich selbst und alle anderen Religionen als gleichberechtigte und gleichwertige Wege, die den Menschen Hilfe aus ihrer spirituellen Not – aber auch ganz pragmatisch, aus ihren täglichen Belastungen – bieten können.

Das Friedensdenkmal

Das Friedensdenkmal

Der Stupa ist ein Zeichen des Friedens, der Freude, des Glücks und der Verständigung. Es wird ein Zeichen gegen Zwietracht und Egoismus in unserer globalen Lebenswirklichkeit gesetzt, um Menschen zusammenzuführen und Meinungsaustausch in Gang zu halten und um ein harmonisches Miteinander jenseits von Weltanschauungen und ideologischen Positionen zu ermöglichen. Der Friedensstupa schafft einen Raum der Konzentration. Er ist ein Bauwerk, das Anziehungskraft und Ausstrahlung besitzt, um zum Frieden zusammenzuführen und Frieden zu verbreiten. Er ist ein Ort der Stille und Besinnung.

SCHENKEN SIE FRIEDEN – SPENDEN SIE FÜR EINEN STUPA-BAUSTEIN